Über mich 1

Silke Rudolph


Fragen


Wie werden meine Beobachtung zu einem Bild, das der Zuschauer als Teil seiner Realität wieder erkennt?

Ist alles auf der Bühne ein Bild? Ein bewegtes Bild, das sich verwandelt? Eine eigenständige Welt, die sich der abschließenden Deutung entzieht. Kann das Bild, das so entsteht 


- einen kathartischen Prozess initiieren?

- Einfluss auf die Realität der Akteure und der Zuschauer nehmen?

- die Wahrnehmung verändern?

- Ängste abbauen?

- Ein Gefühl der Zugehörigkeit erzeugen?

- Zum Ritual werden?


Wie entsteht Authentizität auf der Bühne?

Lässt sich Authentizität konstruieren?


Die Kunstschwester Richmute ist ein Bild, in das ich mich selber verwandle, um aus dem Aufeinandertreffen zweier unterschiedlicher Realitätsbehauptungen Authentizität zu konstruieren.

Von 2017 bis jetzt - Herbst 2020 war Richmute mein Sprachrohr.


Mein neues Projekt unterstützt von der #takecare Förderung heißt "besser, cooler, anders - Band!"



CV


geboren 1980 in Hamburg, aufgewachsen in Berlin.

Abitur, Bühnenbild und Malereistudium UdK Berlin - Diplom.

Arbeit als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin - Oper und Schauspiel, Staats- und Stadttheater, darunter Wiener Festwochen, Schauspielhaus Zürich, Schauspiel Stuttgart, Theater Heidelberg, Theater Bremen, Kampnagel.

Studium Theaterregie Theaterakademie Hamburg 2003-2005 -> Regie und Performance Projekte an der Schnittstelle Bildende Kunst und Theater. Konzepte, Texte, Stückentwicklungen.

2017 Entwicklung der Kunstfigur Richmute und die Humanistischen Unterweisungen der Kunstschwester Richmute.


Ausstellungen

Hinterconti, Hamburg 2008, 2010 und 2011

Galerei Mutter Fourage, Berlin 2013

Kuboshow, Herne 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2020